Medienpsychologie (Springer-Lehrbuch) by Bernad Batinic, Markus Appel PDF

By Bernad Batinic, Markus Appel

Ein Leben ohne Medien? - Das k?nnen wir uns kaum noch vorstellen. Ob zur details, Kommunikation oder Unterhaltung, wir greifen tagt?glich auf die verschiedensten Medien zur?ck, das reicht vom privaten Telefongespr?ch ?ber den Fernsehkonsum bis hin zu reinen Medienarbeitspl?tzen. Doch der kompetente Umgang mit Medien ist nicht immer einfach, - psychologische Forschung ist gefragt, wenn es um Mediennutzung und Medienwirkung geht. Die Medienpsychologie, ein noch junges Fachgebiet, besch?ftigt sich dabei mit spannenden und gesellschaftlich wichtigen Themen, z.B. dem Zusammenhang von Medien und Gewalt oder der Auswirkung von Talkshows. Aber auch Mobilkommunikation, Massenmedien und Massenkommunikation, die Rolle der Medien f?r die Demokratie, das Lehren und Lernen mit Multimedia und web sind Themen der Medienpsychologie - und damit auch dieses Lehrbuchs.

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Ebenso wie Lesezeitdaten, die mit der Moving-Window-Methode erhoben worden sind, sind Blickbewegungsdaten für sich genommen aber inhaltlich unspezifisch: Man kann ihnen zunächst keine Informationen darüber entnehmen, welcher Art die kognitiven Prozesse sind, die zu einem erhöhten Verarbeitungsaufwand geführt haben. Solche Rückschlüsse sind nur indirekt möglich, indem Eigenschaften der rezipierten Medien experimentell variiert werden und die Auswirkung dieser Variationen auf die Anzahl, Dauer und Abfolge von Fixationen untersucht wird (zu experimentellen Untersuchungen 7 Abschn.

Als Schichtungsmerkmale werden meist soziodemographische oder biographische Variablen herangezogen, von denen angenommen wird, dass sie mit den in einer Untersuchung erhobenen Variablen in Zusammenhang stehen. So könnte beispielsweise die Stichprobenziehung bei einer Untersuchung zu medienbezogenen Interessen so gestaltet werden, dass Personen aus Haushalten mit niedrigem, mittlerem oder hohem Einkommen entsprechend ihrem Anteil in der Grundgesamtheit berücksichtigt werden. Innerhalb jeder Schicht wird dann eine festgelegte Anzahl von Personen per Zufall ermittelt.

In Untersuchungen, die einer korrelativen Forschungsstrategie folgen, stehen die Zusammenhänge zwischen Merkmalen im Vordergrund, z. B. die Zusammenhänge von Persönlichkeitsmerkmalen und Aspekten der Mediennutzung. Quasiexperimentelle und experimentelle Forschungsstrategien zielen beide auf die Überprüfung von Hypothesen über Ursache-Wirkungs-Beziehungen (kausale Bezie- hungen) ab. Die meisten theoretischen und praktischen Probleme, mit denen sich die Medienpsychologie beschäftigt, haben mit kausalen Beziehungen zu tun, darunter die eingangs aufgeworfene Frage, ob Gewaltdarstellungen in den Medien die Gewaltbereitschaft erhöhen.

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